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    Wasserstoff - ein Garant für die Energiewende?

    - Lösungen und Visionen im Kontext Energiewende - -

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 Hier können Sie die Vorträge, soweit sie uns vorliegen, downloaden.

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  Dr. Ing. Dr. rer. nat Magnus Buhlert
Leiter des Referates 56 (Mobilität der Zukunft,
Elektromobilität, alternative Antriebe,
klimagerechte Treibstoffe)

Grußwort des Niedersächsischen Ministers für Umwelt,Energie,  Bauen
und Klimaschutz - Energieland Niedersachsen

 
 

Magnus Maier M.A.
referent für Energiewirtschaft
Agentur für Erneuerbare Energie e.V.

pdfSzenarienvergleich zu Potentialen und
      Einsatzpfaden von Power to Gas
 
  Renate Klingenberg
Geschäftsführerin 

ChemCoast e.V.
pdfWindwasserstoff - Zukunft der Energiewende  
  Detlev Schippmann
ENERTRAG AG
 pdfWind zu Wasserstoff in der Praxis
 
   Kaffee, Getränke, Snacks    
 

Dipl. -Kfm. André Steinau
GP Joule GmbH

pdfDie Integration von erneuerbaren Energien im Verkehrsbereich
- Wasserstoffmobilität in Nordfriesland
 
  Tobias Moldenhauer M.Eng.
EWE GASSPEICHER GmbH
pdfWasserstoff_im_Oldenburger_Land  
Unser Fazit:
 
Wasserstoff ist, wie elektrischer Strom, ein universeller Energieträger – nur mit einem Unterschied - er lässt sich gut speichern. So das Fazit der Referenten*innen am Energietag 5.0 an der Jade Hochschule.ET A2

Wasserstoff kann aus allen Energiequellen gewonnen werden, aber in Zeiten des Klimawandels wollen wir Wasserstoff aus Erneuerbaren Energiequellen nutzen – vorwiegend aus Strom, der durch Windräder erzeugt wird. Aber auch Überschüsse aus solarem Strom sollen genutzt werden.
 
Dr. Ing. Dr. rer. nat Magnus Buhlert, Leiter des Referates 56 - Mobilität der Zukunft, Elektromobilität, alternative Antriebe, klimagerechte Treibstoffe - im Grußwort des Niedersächsischen Ministers für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz betonte: „Wasserstoff ist vielseitig nutzbar und ist bei den Aufgabenstellungen im Klimaschutz unverzichtbar. Im Umweltministerium setzen wir auf die Nutzung der Erneuerbaren Energien und des Wasserstoffes.“ Ob gespeichert zur Rückverstromung in Dunkel- oder windarmen Zeiten, zur Mobilitätsentwicklung mit Wasserstoffautos, für die Antriebe von Zügen, Bussen oder LKW, in der Landwirtschaft und als Beimengung im Erdgasnetz. Auch bei der Herstellung von „grünem Treibstoff“ für unterschiedliche Antriebe oder sogar zur Wärmeversorgung von Gebäuden kann er genutzt werden.
 
Sein größter Vorteil gegenüber Strom ist die einfache Speicherbarkeit in großen Mengen. Diese Speicherfunktion und die Möglichkeit, in Verbindung mit erneuerbaren Quellen CO2-freie Energie flexibel bereit zu stellen, hat ihm schon um 1900 das Etikett „Energieträger der Zukunft“ eingebracht.
 
Bei uns hier im Nordwesten kann Wasserstoff in Verbindung mit dem weiteren Ausbau der Off-, Onshore-Wind- und Solarenergie eine sehr große Bedeutung gewinnen. Windstrom steht leider nur unstetig und eingeschränkt planbar zur Verfügung. Die Einbindung dieser Windparks in das elektrische Netz wird daher zu einer der Herausforderungen mit der Windenergie in Zeiten des Klimawandels. Bei dieser Problematik bietet sich Wasserstoff als der Problemlöser an. Leistungsschwankungen und Leistungsspitzen werden durch die Erzeugung von Wasserstoff in Elektrolyseuren gespeichert. Bei diesem Prozess wird Wasser elektrochemisch in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt.

Am besten wird der überwiegende Teil des Windstroms an der Nordsee natürlich in die südlicheren Bundesländer mit ihren zahlreichen starken Verbrauchen geleitet – hierfür sind noch Teile des Übertragungsnetzes zu ertüchtigen. Selbstverständlich sind auch in Süddeutschland an gut geeigneten Standorten Windräder zu errichten, um die benötigte Energie z. Teil auch selber zu erzeugen. 
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Wasserstoff wird dazu beitragen, dass ein größerer Teil der Energie und damit die Wertschöpfung der Erneuerbaren in unserer Region verbleiben. Hierzu sollten die Büger*innen Genossenschaften gründen, die die Investitionen für Elektrolyseure und Windräder erbringen, um so durch das Eigentum die Wertschöpfung in der Region zu sichern. Indem mehr Strom erzeugt wird, als das elektrische Netz benötigt, kann man Wasserstoff aus Windenergie z.B. auch als Kraftstoff einsetzen. Automobile werden mit Wasserstoff ähnlich wie mit Erdgas betankt und eine Brennstoffzelle oder ein modifizierter Verbrennungsmotor dienen als Antrieb. Beide Optionen werden schon heute in Pilotprojekten weltweit genutzt und einige Automobilhersteller produzieren schon in Serie – leider nicht die deutsche Automobilbranche. 

Auch der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur kann eine Aufgabe für Genossenschaften in Bürgerhand sein.Mit dem Einstieg in diese Investitionen in die Wasserstoff- Infrastruktur wird der Einstieg in die Nutzung der Überschuss Energie möglich und auch am Standort der chemischen Industrie in Wilhelmshaven wird dieses „Nebenprodukt“ gerne genutzt.
Wasserstoff bietet für unsere Region sehr innovative Perspektiven, wie wir aus den Beiträgen der Referenten*innen dieses Tages entnehmen konnten. Zwei von Ihnen waren sogar mit einem Wasserstoff Auto angereist und die Besucher konnten sich in den Pausen in den Fahrzeuge erproben.
Das Energieland der Erneuerbaren Energien, Niedersachsen, kann bei klugen Entscheidungen in Investitionen zu den Gewinnern in den anstehenden Aufgaben im Klimaschutz gehören
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ET R1ET R2Renate KlingenbergET R3ET R6ET R7

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