Als Nachfolgeveranstaltung der Energietage Jade-Weser wurde am 25. August 2016 eine Veranstaltung in der Jadehochschule Wilhelmshaven unter dem Titel

Energiewende - Windgas als Lösung?

– regenerative Energieerzeugung, Energiespeicherung, Energieverwertung -

durchgeführt.

Energietage 5.0 am 25. August 2016 in der Jade HochschuleET Wind1

 

Der Arbeitskreis "Zukunft Energie 5.0" und die Energie, Messe und Marketing Agentur veranstalteten gemeinsam in Zusammenarbeit mit der Jade Hochschule den Energietag 5.0. Die Schirmherrschaft übernahm die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Gabriele Heinen-Kljajić,

Dieses Symposium an der Jadehochschule hatte zum Ziel, durch Fachreferenten aus Forschung und Wirtschaft aufzeigen zu lassen, wie die regenerative elektrische Energie, die insbesondere in Norddeutschland durch Windräder und Solarenergie oft im Überschuss vorhandene ist, sinnvoll und effizient gespeichert und genutzt werden kann.

Die Umwandlung von Strom in Wasserstoff und Methan (Windgas) stand an diesem Tag im Mittelpunkt der Ausführungen der Refeneten/-innen, da hier an der Nordseeküste und in Norddeutschland bereits die Infrastruktur (viel überschüssige regenerative Energien, Gasspeicher, Infrastruktur zur Gasverteilung und im interkommunalen Gewerbegebiet noch einiges an Fläche zur Ansiedlung von erforderlichen Fachfirmen) vorhanden ist oder geschaffen werden kann. Wenn wir die Energiewende auf der Grundlage der Vorgaben der Bundesregierung schaffen wollen, ist die mittel bis langfristige Nutzung von Windgas unumgänglich. Dies zeigt die Studie von Prof. Dr. Sterner und seinem Wissenschaftsteam im Auftrag von Greenpeace Energy und weiteren in der Studie zu „Windgas“ auf. In den Setzungen und Analysen zeigt diese, dass bis 2050 eine gesicherte Energieversorgung in Deutschland auf der Grundlage von 100 % regenerativ erzeugtem Strom möglich ist. Als weiteres Ergebnis ermittelt das Forscherteam eine umfassende „Dekarbonisierung“ des Verkehrs- und Chemiesektors.
 
Im Rahmen des Symposiums wollten wir Möglichkeiten und Szenarien aufgezeigen, die zu einer 100 % Regenerativ gestützten Energieversorgung in Deutschland bis zum Jahre 2050 führen. Der Norden Deutschlands hat mit den Naturvorteilen seiner Windverhältnisse, der schon sehr intensiv ausgebauten Onshore und Offshore Windkraft und der Gasspeicherinfrastruktur dabei große Standortvorteile, wirtschaftliche Chancen aber auch die Aufgabe, mit diesen Chancen seinen Beitrag zur 100% Regenerativen Energieversorgung in Deutschland zu leisten. Zudem würde die Umwandlung der überschüssigen Regenerativen Energie viele Trassenprobleme und hohe Verluste auf dem Transportweg einsparen.
 
Weitere Veranstaltungen im Jahr 2016 und 2017 sollen die Aufmerksamkeit von Medien, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik an dieser Thematik wachhalten, um so die Nachhaltigkeit der Bearbeitung der Thematik Regenerative Energieanwendung und ihre Nutzung zu sichern.
 

 

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